Im Umgang mit dem Pferd und beim Reiten wird der Mensch ganzheitlich angesprochen: KÖRPERLICH, EMOTIONAL und SOZIAL.
Zum Heilpädagogischen Reiten gehört daher:
das Aufbauen einer Beziehung mit dem Pferd
das Pflegen und Führen des Pferdes
Mithilfe im Stall
Auf dem geführten Pferd kann sich der „Reitende“ dem lösende Bewegungsrhythmus angstfrei hingeben, gymnastische Übungen und Geschicklichkeitsspiele ausführen.
Ausreiten auf dem Handpferd oder aktives Reiten lernen bieten sich als weiterführende Möglichkeit an.
Heilpädagogisches Reiten unterstützt viele Entwicklungsbereiche wie z.B.
die motorische Koordinationsfähigkeit
das Selbstwertgefühl und das Durchsetzungsvermögen
die Wahrnehmung und das Körperbewusstsein
die Kommunikationsfähigkeit und kooperatives Verhalten
Dadurch eignet sich Heilpädagogisches Reiten als Förder- und Unterstützungs-massnahme bei
Verzögerungen in der emotionalen Entwicklung
Kommunikations- und Beziehungsschwierigkeiten
Verhaltensauffälligkeiten z.B. ADS und Autismus
minimale cerebrale Bewegungsstörungen
Schwierigkeiten in der Wahrnehmung z.B beim Tastsinn